Bestellungen aus allen Kanälen
Wie Bestellungen aus Shopify, Shopware, dem eigenen Shop, den Marktplätzen und dem Händlerportal ankommen, geprüft und in den Versand gegeben werden. Dazu Kunden und Zahlungskonflikte.
Stand 15.10.2026
Alle Bestellungen laufen in einer Bestellliste zusammen, egal woher sie kommen.
Kanäle
- Shopify, auch mehrere Shops gleichzeitig. Bestellungen, Zahlungen und Kunden kommen in Echtzeit an.
- Shopware 6, angebunden über eine Integration im Shopware-Admin. Bestellungen werden alle 10 Minuten abgeholt (siehe Artikel „Shops anbinden: Shopify und Shopware“).
- Eigener Shop aus dem Shop-Baukasten, gestaltet von A.KI (siehe Artikel „Eigener Online-Shop“).
- Marktplätze: Galaxus, Kaufland und eBay, Amazon zunächst lesend. Bestellungen kommen herein, Sendungsnummern und Rechnungen gehen zurück an den Marktplatz.
- Händlerportal (B2B), in dem Geschäftskunden selbst bestellen.
Marktplätze
Die Marktplätze haben eine eigene Gruppe im Menü: Bestellungen, Angebote, Länder & Preise, Live-Abfrage und Einstellungen.
- Märkte je Verbindung. Eine Verbindung kann mehrere Länder bedienen, etwa mehrere Kaufland-Storefronts oder eBay- und Amazon-Marktplätze. Angebot, Preis und Text gelten je Markt.
- Angebote am Produkt. Im Reiter „Marktplätze“ am Produkt wird je Verbindung und Markt entschieden, ob angeboten wird, zu welchem Preis und mit welchem Text. Texte gibt es je Sprache, von Hand, aus der Shop-Übersetzung oder per KI. Neue Produkte werden nicht von selbst gelistet.
- Länder & Preise. Je Markt eine Preisregel (Aufschlag auf den Shoppreis), Versandgruppe und Bearbeitungszeit. Fremdwährungen rechnet Trade Bridge NEO mit dem Tageskurs der EZB oder einem festen Kurs um (siehe Artikel „Finanzen“).
- Bestehende Angebote übernehmen. Wer schon auf einem Marktplatz verkauft, ordnet die vorhandenen Angebote einmalig über EAN oder Artikelnummer den eigenen Varianten zu. Bestellungen, die vorher über ein anderes Werkzeug kamen, werden nicht doppelt angelegt.
- Mehrere Varianten als ein Angebot. Bei eBay gehen Produkte mit mehreren angebotenen Varianten als ein Angebot mit Auswahl hinaus; die Variationsnamen lassen sich je Angebot einstellen.
- Bestand und Gebühren. Der Bestand geht automatisch an die Marktplätze. Die Provision je Marktplatz fließt in die Kalkulation der Bestellung.
Automatische Versandfreigabe
Was bezahlt und lieferbar ist, geht von selbst in den Versand. Trade Bridge NEO prüft Zahlung und Verfügbarkeit und erzeugt den Versandauftrag für den Fulfiller oder das eigene Lager. Bestellungen, bei denen etwas fehlt, bleiben sichtbar stehen, bis die Ware da ist.
Versandtermin
Vorbestellungen und Wunschtermine lassen sich mit einem Datum zurückhalten. Die Bestellung wartet bis zum Stichtag und wird dann automatisch freigegeben.
Teillieferungen und mehrere Pakete
Ist nur ein Teil lieferbar, kann der Rest nachgeliefert werden. Jedes Paket hat eine eigene Sendungsnummer und einen eigenen Stand; alle Sendungsnummern werden an den Shop gemeldet, damit der Kunde sie sieht.
Beim Ausliefern einer Teillieferung lässt sich Kunden über Teillieferung informieren wählen. Die Versandbestätigung nennt dann, was im Paket ist und welche Artikel noch folgen. Den Wortlaut aller Standard-Mails pflegt man unter Einstellungen → E-Mail-Vorlagen (siehe Artikel „Kundenservice“).
Rechnungen und Gutschriften
Rechnungen entstehen automatisch zur Bestellung, wahlweise vom Buchhaltungsdienst (sevdesk, Lexoffice) oder von Trade Bridge NEO selbst mit eigener Nummer und eigenem PDF. Daneben gibt es Rechnungen ohne Bestellung, Pro-forma-Rechnungen, etwa für Vorkasse, und Kulanz-Gutschriften ohne Rücksendung. Erstattungen berücksichtigen Rabattanteile je Position. Eigene Rechnungen werden nicht überschrieben: „Neu generieren“ storniert per Stornorechnung und schreibt neu. Was offen bleibt, steht unter Bank & Zahlungen → Offene Posten; Mahnungen gehen nur per Klick raus. Siehe Artikel „Buchhaltung“.
Kunden als Person
Eine Kundin ist eine Person mit allen Bestellungen, Adressen, E-Mail-Adressen und Nachrichten, auch wenn sie in verschiedenen Shops bestellt hat.
Auf der Kundenseite stehen ihre Bestellungen mit Suche, Filtern und Sortierung wie in der Bestellliste, dazu ein Reiter „Statistiken“. Stammdaten, Rechnungsadresse und bei Geschäftskunden die Preisgruppe lassen sich dort bearbeiten. B2B-Kunden öffnen sich unter B2B.
Zahlungskonflikte
Unter Verkauf → Zahlungskonflikte landen PayPal-Fälle und Rückbuchungen (Chargebacks) von Shopify Payments, jeweils an der richtigen Bestellung, mit Frist und Stand. A.KI bereitet die Antwort mit Sendungsnachweis vor.
Akten
Dinge, die mehrere Bestellungen betreffen, etwa Zustellprobleme eines Carriers in einer Region, lassen sich in einer Akte bündeln und gemeinsam bearbeiten (bis Oktober 2026 „Sonderfall“).