Trade BridgeNEO
Einstieg

A.KI, die KI im System

Was A.KI kann, wo sie arbeitet, was sie selbst tun darf und wie sie nachvollziehbar bleibt.

A.KI (gesprochen „Aki“) ist die KI in Trade Bridge NEO. Sie sitzt im selben System wie die Daten und arbeitet an drei Stellen: im Chat, in der Kundenpost und im Hintergrund.

Im Chat

Im Chat stellt man A.KI Fragen in normaler Sprache: „Was hat sich letzte Woche am besten verkauft?“, „Welche Artikel reichen keine zwei Wochen mehr?“, „Wie hoch war die Retourenquote im letzten Monat?“. A.KI fragt die Datenbank ab und antwortet mit Zahlen, Tabellen oder Diagrammen. Für Umsatz, Bestellungen und Retouren rechnet sie genauso wie die Statistikseite, damit die Zahlen übereinstimmen.

Aus dem Chat heraus kann A.KI auch handeln, etwa eine Anlieferung beim Lieferanten anlegen oder eine Retoure vorbereiten. Alles, was Gewicht hat, legt sie als Vorschlag vor. Erst ein Klick auf „Freigeben“ führt es aus. Mehrere gleichartige Vorschläge, etwa zehn Preisänderungen, kommen als eine Sammelkarte: Einzelne lassen sich abwählen, der Rest wird mit einem Klick und einer gemeinsamen Notiz ausgeführt. Wo eine Rückfrage naheliegt, bietet A.KI Antwortknöpfe an; das Textfeld bleibt trotzdem frei.

Ein neuer Chat startet mit Vorschlägen für typische Fragen. Unter A.KI → Einstellungen → „Starttexte für neue Chats“ legt der Betrieb eigene Starttexte fest, die dann im Browser und in der App erscheinen.

In der Kundenpost

Für jede eingehende Nachricht ordnet A.KI Bestellung, Sendung und Kunde zu und schreibt einen Antwortentwurf im Ton des Shops, belegt aus dem System: Sendungsstand, Kartoninhalt, Liefertermin. Je nach Art der Frage legt der Betrieb fest, ob A.KI nur vorschlägt oder selbst senden darf. Für den Anfang gibt es den Schalter „Kundenantworten immer zur Freigabe vorlegen“: A.KI bewertet jede Antwort wie gewohnt, schickt aber nichts selbst. Die Karte sagt dann, ob die Antwort automatisch rausgegangen wäre. So sieht man in Ruhe, was A.KI allein verschicken würde, bevor man den Auto-Versand einschaltet. Einen Verlauf, in dem noch eine Freigabe wartet, schließt A.KI nie. Spam erkennt sie und sortiert ihn aus.

Auch Lieferantenpost liest A.KI mit: Auftragsbestätigungen, Versandavise und Rechnungen werden erkannt, der richtigen Anlieferung zugeordnet und mit der Bestellung verglichen.

Im Hintergrund

A.KI übernimmt geplante Aufgaben: täglich die Reichweiten prüfen und Nachbestellungen vorschlagen, stündlich Sendungen überwachen, Eingangsrechnungen gegen Bestellungen prüfen. Eigene Erinnerungen und Regeln kommen dazu.

Was sie darf

A.KI schlägt vor, der Mensch gibt frei. Das gilt für Retouren, Bestellungen, Änderungen an Vorgängen und für Antworten, die nicht ausdrücklich als „darf selbst senden“ eingestellt sind. Jeder Lauf und jede Aktion werden protokolliert, mit Zeit, Werkzeug und Ergebnis.

Einkaufspreise und Aufschläge kann A.KI bei eigenen Datenbankabfragen nicht lesen. Welches KI-Modell für welche Aufgabe arbeitet, wählt Trade Bridge NEO selbst; eine Modellauswahl gibt es in der Oberfläche nicht.

Eigene KI anschließen

Wer schon mit einer eigenen KI arbeitet, etwa Claude, verbindet sie über den MCP-Server mit Trade Bridge NEO. Sie sieht dann genau so viel wie der Nutzer, dem der Zugang gehört. Mehr dazu im Artikel „MCP-Server“.

Demo und Gespräch

Hol dir die KI in deine Warenwirtschaft.

In der Demo probierst du A.KI 60 Minuten lang selbst aus, im laufenden System mit simulierten Daten. Oder wir zeigen dir Trade Bridge NEO im Gespräch, abgestimmt auf deinen Betrieb.

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