Trade BridgeNEO
AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Diese Bedingungen gelten für die Bereitstellung, Einrichtung und Betreuung von Trade Bridge NEO. Unser Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer. Einzelheiten wie Preise und Laufzeit stehen im jeweiligen Angebot.

1. Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen der Elektrohub GmbH, Große Elbstraße 277a, 22767 Hamburg (im Folgenden „wir“) und ihren Kunden über die Bereitstellung, Einrichtung und Betreuung der Software Trade Bridge NEO.

Unser Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne von § 14 BGB. Verträge mit Verbrauchern schließen wir nicht.

Abweichende Bedingungen des Kunden gelten nur, wenn wir ihnen ausdrücklich in Textform zugestimmt haben.

2. Vertragsschluss

Die Darstellung auf dieser Website ist kein verbindliches Angebot. Ein Vertrag kommt zustande, wenn der Kunde unser individuelles Angebot in Textform annimmt oder wir einen Auftrag in Textform bestätigen.

Umfang, Preise, Laufzeit und Besonderheiten ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot. Bei Widersprüchen geht das Angebot diesen Bedingungen vor.

3. Unsere Leistungen

Wir stellen dem Kunden eine eigene Instanz von Trade Bridge NEO mit eigener Datenbank zur Nutzung über das Internet bereit und betreiben sie. Dazu gehören die im Angebot genannten Module, Anbindungen und die vereinbarte Einrichtung.

Wir entwickeln die Software laufend weiter und spielen Aktualisierungen ein. Funktionen können sich dabei ändern, soweit der vertragliche Zweck erhalten bleibt.

Wir bemühen uns um eine hohe Verfügbarkeit. Eine bestimmte Verfügbarkeit schulden wir nur, wenn sie im Angebot vereinbart ist. Wartungsarbeiten kündigen wir nach Möglichkeit vorher an.

4. Dienste Dritter

Trade Bridge NEO arbeitet mit Diensten Dritter zusammen, etwa Shopsystem, Fulfillment, Paketdiensten, Zahlungsdiensten und Buchhaltung. Die Verträge mit diesen Anbietern schließt der Kunde selbst und trägt deren Kosten.

Für Verfügbarkeit, Änderungen und Fehler dieser Dienste sind wir nicht verantwortlich. Ändert ein Anbieter seine Schnittstelle, passen wir die Anbindung in angemessener Zeit an.

5. KI-Funktionen

Trade Bridge NEO enthält Funktionen, die mit künstlicher Intelligenz arbeiten (A.KI). Sie erstellt unter anderem Antwortentwürfe, Vorschläge und Auswertungen.

Ergebnisse der KI können unvollständig oder fehlerhaft sein. Der Kunde legt in den Einstellungen fest, was die KI selbstständig ausführen darf und was eine Freigabe braucht. Für Entscheidungen, die er freigibt oder der KI zur selbstständigen Ausführung überlässt, bleibt der Kunde verantwortlich.

Zur Verarbeitung werden Inhalte an Anbieter von KI-Modellen übermittelt. Einzelheiten regelt der Vertrag zur Auftragsverarbeitung.

6. Schnittstellen (API und MCP)

Trade Bridge NEO bietet zwei Schnittstellen: eine API, über die der Kunde eigene Software anbinden kann (etwa Shops, Kassensysteme, Warenwirtschaft oder eigene Skripte), und einen MCP-Server, über den KI-Assistenten und KI-Agenten auf Trade Bridge NEO zugreifen.

Die Nutzung der API ist im vereinbarten Entgelt enthalten. Die Nutzung des MCP-Servers wird nach Verbrauch gesondert berechnet; die Preise ergeben sich aus dem Angebot bzw. der jeweils aktuellen Preisliste.

Für den Zugriff durch KI-Systeme ist ausschließlich der MCP-Server vorgesehen. Die API darf nicht genutzt werden, um Sprachmodelle, KI-Assistenten, KI-Agenten oder vergleichbare Systeme mit Trade Bridge NEO zu verbinden. Das gilt auch, wenn der Zugriff mittelbar erfolgt, etwa über selbst erstellte Werkzeug- oder Funktionsdefinitionen, eigene MCP-Server, Automatisierungsplattformen oder sonstige Zwischenschichten, die Anfragen eines KI-Systems an die API weiterreichen.

Wir dürfen die Nutzung der API in angemessenem Umfang technisch begrenzen, etwa durch eine Höchstzahl von Anfragen je Zeitraum, und ihre Nutzung auf Einhaltung dieser Regeln prüfen.

Nutzt der Kunde die API entgegen diesen Regeln, können wir die betroffene Nutzung ab Beginn des Verstoßes nach den Preisen des MCP-Servers abrechnen und den betroffenen API-Schlüssel nach vorherigem Hinweis sperren. Das Recht zur Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

7. Pflichten des Kunden

  • Der Kunde stellt die für Einrichtung und Betrieb nötigen Zugänge und Informationen rechtzeitig bereit.
  • Er hält Zugangsdaten geheim und sorgt dafür, dass nur berechtigte Personen die Software nutzen.
  • Er prüft die von der Software erzeugten Belege, Buchungen und Nachrichten in angemessenem Umfang.
  • Er nutzt die Software nur im Rahmen der geltenden Gesetze und ist für die Inhalte verantwortlich, die er darin verarbeitet.

8. Nutzungsrechte

Der Kunde erhält für die Vertragslaufzeit das einfache, nicht übertragbare Recht, die bereitgestellte Instanz für seinen eigenen Geschäftsbetrieb zu nutzen.

Weitergehende Rechte an der Software werden nicht eingeräumt. Eine Nutzung für Dritte oder eine Weitergabe des Zugangs bedarf unserer vorherigen Zustimmung in Textform.

9. Preise und Zahlung

Es gelten die im Angebot genannten Preise zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer. Laufende Entgelte werden im Voraus für den jeweiligen Abrechnungszeitraum berechnet.

Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Zugang ohne Abzug zahlbar. Gerät der Kunde mit der Zahlung in Verzug, können wir nach vorheriger Ankündigung mit angemessener Frist den Zugang sperren.

Preisänderungen für laufende Verträge kündigen wir mindestens sechs Wochen vorher in Textform an. Der Kunde kann in diesem Fall zum Zeitpunkt der Änderung kündigen.

10. Laufzeit und Kündigung

Laufzeit und Kündigungsfrist ergeben sich aus dem Angebot. Ist dort nichts geregelt, läuft der Vertrag auf unbestimmte Zeit und kann von beiden Seiten mit einer Frist von einem Monat zum Monatsende gekündigt werden.

Das Recht zur Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Kündigungen bedürfen der Textform.

Nach Vertragsende stellen wir dem Kunden auf Wunsch einen vollständigen Export seiner Daten bereit und löschen die Instanz danach, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen.

11. Datenschutz und Vertraulichkeit

Soweit wir personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeiten, schließen wir mit ihm einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO.

Beide Seiten behandeln vertrauliche Informationen der jeweils anderen Seite vertraulich, auch über das Vertragsende hinaus.

12. Demo

Die Demo stellen wir unentgeltlich und zeitlich begrenzt zur Verfügung. Sie arbeitet mit simulierten Daten und dient allein dem Kennenlernen der Software. Ein Anspruch auf Verfügbarkeit besteht nicht.

In der Demo dürfen keine echten personenbezogenen oder vertraulichen Daten eingegeben werden. Wir können Zugänge bei Missbrauch sperren.

13. Mängel

Wir beheben Mängel der Software in angemessener Zeit, nachdem der Kunde sie uns nachvollziehbar gemeldet hat. Die verschuldensunabhängige Haftung für Mängel, die bereits bei Vertragsschluss vorhanden waren, ist ausgeschlossen.

14. Haftung

Wir haften unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, nach dem Produkthaftungsgesetz und soweit wir eine Garantie übernommen haben.

Bei leichter Fahrlässigkeit haften wir nur für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, also solcher Pflichten, deren Erfüllung die Durchführung des Vertrags erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf. In diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.

Für den Verlust von Daten haften wir bei leichter Fahrlässigkeit nur in dem Umfang, der auch bei ordnungsgemäßer Datensicherung entstanden wäre. Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen.

15. Änderungen dieser Bedingungen

Wir können diese Bedingungen mit Wirkung für die Zukunft ändern, wenn dafür ein sachlicher Grund besteht. Änderungen teilen wir mindestens sechs Wochen vorher in Textform mit. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb dieser Frist, gelten die Änderungen als angenommen. Darauf weisen wir in der Mitteilung hin.

16. Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Vertrag ist Hamburg, sofern der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.

Sollte eine Bestimmung unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.

Stand: Oktober 2026.

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