B2B: Händlerportal und Preisgruppen
Geschäftskunden bestellen mit eigenem Zugang. Preise je Gruppe, Katalog-API für Partner, Abwicklung wie jede andere Bestellung.
Händlerportal
Geschäftskunden bekommen einen eigenen Zugang zu einem Portal mit Katalog, Warenkorb und Bestellhistorie. Sie sehen ihre Preise und die verfügbaren Bestände und bestellen selbst. Die Bestellung landet wie jede andere in der Bestellliste und läuft durch Lager, Versand und Buchhaltung.
Preisgruppen
Preise für Geschäftskunden werden über Gruppen geregelt. Jeder Händler gehört zu einer Gruppe. Je Gruppe wählt ihr unter B2B → Einstellungen → Regeln, wie der Grundpreis entsteht:
- Nach Marge: Je höher die Marge im Endkundengeschäft, desto mehr Rabatt auf den Verkaufspreis (Stufentabelle).
- Pauschaler Rabatt: derselbe Abschlag auf den Verkaufspreis für alle Artikel.
- Aufschlag auf EK: Einkaufspreis plus fester Prozentsatz, höchstens der Verkaufspreis.
Dazu kommt auf Wunsch eine Mengenstaffel: ab einer Stückzahl desselben Artikels in einer Bestellung ein weiterer Rabatt auf den Grundpreis. Das Portal zeigt die Staffelpreise auf der Produktseite und rechnet im Warenkorb mit dem passenden Stückpreis. Eine Mindestmarge über dem Einkaufspreis gilt immer als Untergrenze. Ausnahmen je Artikel (fester Preis oder nicht anbieten) pflegt ihr in der Preisübersicht oder an der Variante. Ein Festpreis kann eine eigene Staffel haben (ab X Stück → Y €); sie ersetzt für diesen Artikel Regel und Mengenstaffel der Gruppe und lässt sich mit einem Klick in alle Preisgruppen übernehmen. Änderungen an den Regeln berühren Festpreise nie – das Regelfenster zeigt vor dem Speichern, wie viele Preise sich ändern. Festpreise unter Einkaufspreis oder Mindestmarge werden markiert und lassen sich in der Preisübersicht filtern.
Katalog-API
Partner, die Katalog und Bestand in eigene Systeme übernehmen wollen, nutzen die Katalog-API mit eigenem Schlüssel aus dem Händlerportal. Sie sehen dort nur ihr Sortiment und ihre Preise, siehe B2B-API.
Rechnung und Steuer
Rechnungen an Geschäftskunden entstehen wie im Endkundengeschäft und gehen an die Buchhaltung. Innergemeinschaftliche Lieferungen werden mit USt-IdNr. geführt.